1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005

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Die Idee des Projektes 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005 ist es, dass 100 Jahre nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an Bertha von Suttner, 1000 Frauen den Preis gemeinsam erhalten. Die Initiative wird unter dem Patronat der UNESCO Schweiz durchgeführt wird. Das Projekt hat verschieden Ziele, es möchte die Strategien, Arbeitsmethoden, Motivationen, Visionen und Netzwerke von Frauen in den verschiedensten Konfliktsituationen sichtbar machen und das Leben und die Arbeit der nominierten Frauen dokumentieren. Als Grundlage für das Buch der 1000 Friedensfrauen, schreiben Journalistinnen und Journalisten an Biografien und sammeln Fotos. Geplant sind eine mobile Ausstellung und eine interaktive Website im Internet. Das Projekt wird durch ein Filmteam dokumentiert.

Die für Deutschland nominierten Frauen sind Heide Göttner-Abendroth, Sr. Lea Ackermann, Seyran Ates, Judith Brand, Christine Färber, Monika Gerstendörfer, Barbara Gladysch, Marianne Grosspietsch, Monika Hauser, Karla-Maria Schälike, Cathrin Schauer, Bosiljka Schedlich, Karla Schefter, Sabriye Tenberken und Ruth Weiss.

Für die Schweiz wurden 5 Kandidatinnen nominiert. Die Entwicklungshelferin Elizabeth Neuenschwander, die Gründerin der Anti-Personen-Minen-Kampagne Geneva Call, Elisabeth Reusse-Decrey, Marianne Spiller-Hadorn, die Leiterin eines Kinderzentrums in Brasilien und die Soziologin Anni Lanz sowie die Argentinierin Irene Rodriguez, die sich in diesem Land für Menschenrechte von illegalen Migrantinnen einsetzt.

Lotti Latrous, die Gründerin eines Aids-Sterbehospiz' in Abidjan und Schweizerin des Jahres 2005 wurde von der Elfenbeinküste nominiert.

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