Auguste von Hessen-Kassel
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Prinzessin Auguste von Hessen-Kassel, vollständiger Name: Prinzessin Auguste Wilhelmine Louise von Hessen-Kassel (* 25. Juli 1797 auf Schloss Rumpenheim bei Kassel; † 6. April 1889 im St. James’s Palace in London) war durch Heirat Duchess of Cambridge und Vizekönigin von Hannover. [bearbeiten] LebenAuguste war die dritte Tochter des Landgrafen Friedrich III. von Hessen-Kassel und Rumpenheim (1747-1837) und seiner Gattin Prinzessin Caroline Polyxene von Nassau-Usingen († 1823). Sie wuchs in Kassel und in Århus auf, wo ihr Vater als General in der dänischen Armee diente. Ihr Vater war durch seine Mutter, Prinzessin Maria von Großbritannien, Irland und Hannover, ein Enkel des englischen König Georg II. Am 7. Mai 1818 heiratete Prinzessin Auguste von Hessen-Kassel per procura in Kassel und in persona dann am 1. Juni 1818 im Buckingham Palace in London ihren Cousin (zweiten Grades) Adolph Friedrich, Duke of Cambridge (1774-1850), den siebten Sohn des britischen König Georg III. und seiner Gattin Prinzessin Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor:
[bearbeiten] Vizekönigin von HannoverNach der Befreiung Hannovers 1813 wurde ihr Mann, Adolph Friedrich, von seinem Bruder, dem Prinzregenten Georg (IV.) (1762-1830), zum Militärgouverneur und königlichen Repräsentanten in Hannover ernannt. Von 1830-1837 beförderte, ihr Schwager, König Wilhelm IV. (1765-1837), seinen jüngeren Bruder zum Vizekönig von Hannover. Mit dem Regierungsantritt (1837) seines Bruders Ernst August I. (1771-1851) in Hannover, kehrte sie enttäuscht nach England zurück. Insgeheim erhoffte er sich die Krone in Hannover zu erben. Sie waren in Hannover sehr beliebt und viele Bewohner bedauerten ihren Weggang nach England.
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