Elisabeth von Sachsen-Altenburg
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Prinzessin Elisabeth Auguste Marie Agnes von Sachsen-Altenburg (* 25. Januar 1865 in Meiningen; † 24. März 1927 in Leipzig) war eine deutsche Adlige und durch Heirat Großfürstin von Russland. [bearbeiten] LebenElisabeth war die zweite Tochter von Prinz Moritz von Sachsen-Altenburg (1829−1907) und seiner Ehefrau Prinzessin Augusta Luise Adelaide Karoline Ida von Sachsen-Meiningen(1843−1919), einzige Tochter des Herzog Bernhard II. und Prinzessin Marie von Hessen-Kassel. Während ihrer Jugend reiste Elisabeth in ganz Europa umher, um Verwandte zu besuchen. 1882 traf sie ihren Cousin, Großfürst Konstantin Konstantinowitsch Romanow, in Altenburg der zu Besuch weilte und sofort gab es Gespräche für eine Ehe. Am 27. April 1884 heiratete Prinzessin Elisabeth in Sankt Petersburg Großfürst Konstantin Konstantinowitsch Romanow (1858−1915), zweite Sohn des Großfürsten Konstantin Nikolajewitsch Romanow und Prinzessin Alexandra von Sachsen-Altenburg. Nach der Heirat nimmt sie den Namen Elisabeth Moritzowna, russisch Елизавета Маврикевна, an. Trotz der Homosexualität ihres Mannes, war die Ehe glücklich und sie brachte neun Kinder zur Welt.
Der vorzeitige Tod von Oleg († 1914) und von ihrem Mann († 1915) stürzte Elisabeth in tiefe Trauer. Nach der Oktoberrevolution wurden ihre Söhne, Iwan, Konstantin und Igor von den Bolschewiken gefangen genommen und über Jekaterinburg nach Alapajewsk gebracht, wo sie mit anderen Familienmitgliedern am 18. Juli 1918 von den Tscheka brutal ermordet wurden. Ihr Schwager, Dmitri Konstantinowitsch Romanow, wurde 1919 auf der Peter-und-Paul-Festung erschossen. Im Oktober 1918 erhielten schwedische Diplomaten die Erlaubnis Großfürstin Elisabeth Moritzowna mit ihren Enkeln und zwei ihrer Kinder, Georgi und Vera, an Bord des schwedischen Schiffs Angermanland zu nehmen. Über Tallinn nach Helsinki und über Mariehamn nach Stockholm - dort nahm sie die Einladung des schwedischen Königspaares, Gustav V. und Viktoria von Baden, zuerst in Stockholm und später in Saltsjöbaden zu wohnen an. 1920 zog sie über Belgien nach Deutschland, wo sie später in Altenburg ihren Ruhesitz einrichtete. Elisabeth starb nach langer Krankheit an Krebs. [bearbeiten] Literatur
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