Eva Büttner

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(1886 - 1969)

Eva Büttner war Musikerin, Journalistin und Politikerin. Die Absolventin des Dresdner Konservatoriums gründete Frauen- und Kinderchöre im Rahmen des Arbeitersängerbundes. Seit 1912 war sie Kunstkritikerin der „Dresdner Volkszeitung", seit 1926 Redakteurin beim „Volksstaat". 1920 wurde sie Landtagsabgeordnete der SPD, später der ASP. Sie war als Schriftführerin im Haushaltsausschuss A des Landtages tätig. Um 1931 war sie Mitglied im Verein Asyl für obdachlose Frauen und Kinder. Verheiratet war sie mit dem künstlerischen Leiter des Dresdner Konservatoriums Paul Büttner. 1933 erfolgte ein Tätigkeitsverbot und die Schutzhaft im Dresdner Polizeigefängnis. Bis 1938 konnte sie noch als Rezensentin der Konzerte im jüdischen Kulturbund Dresden arbeiten. 1943 starb Paul Büttner, sie täuschte eine Vergiftung vor, um der Verschleppung zu entgehen. Mit Hilfe des Arztes Dr. Magerstädt und der Frau von Helldorf versteckte sie sich bis Kriegsende über dem Pferdestall des Schlosses Pulsnitz.

Ausstellung "Jetzt, nachdem die Frau auch in der Politik eine Stimme hat..." - Parlamentarierinnen im Sächsischen Landtag 1919 - 1933 26.4.2006 - 23.5.2006 im Bürgerfoyer des Sächsischen Landtags Eröffnung 25.4.2006 um 18.00 Uhr mehr

[bearbeiten] Quellen

  • Sächsisches Hauptstaatsarchiv, Landtag 1919 - 1933

[bearbeiten] Literatur

  • SCHINDLER, Agata: Offene Rechnung für drei Judensterne? ...Eva und Paul Büttner; in: SZ 9.4.1999
  • HÄRTWIG, Dieter: Verwehte Spuren freigelegt. Erschütternde Schicksale in Ausstellung und Begleitbuch "Aktenzeichen "unerwünscht"" erstmals dokumentiert, in: SZ 19.11.1999

[bearbeiten] Weblinks


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