Evangelischer Verein für Frauenhülfe
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1901 wurde auf Initiative der Kaiserin Auguste-Viktoria ein reichsweiter protestantischer Frauenverein gegründet. Ziel: Koordinierung der bestehnden wie in Neugründung befindlichen und zukünftigen lutherischen Frauenvereine mit karitativer Zielsetzung Schwerpunkt der karitativen Arbeit: Krankenpflege, daneben auch Ausstattung sozial schwacher Familien (z.B. durch Überlassung von Betten, Kleidung), Organisation von Erholungsaufenthalten für kranke Gemeindemitglieder, Vermittlung von Heimarbeit und Speisung von Kranken, Förderung der heimarbeit: Organisation von Nähschulen, Erteilung von Nähunterricht, Suche von Absatzmöglicghkeiten Ausführung: Laiinnen (Damen der "besseren Gesellschaft") plus ausgebildete evangelische Schwestern (Krankenschwestern bzw. Diakonissen) Dachverband: Evangelisch kirchlicher Hilfsverein zur Bekämpfung der religiös-sittlichen Notstände in Berlin und anderen großen Städten Vorstand: Frauen und Männer Kölner Ortsverein: Kölner Frauenhülfsverein. Er wurde bereits 1900 begonnen, Vorsitz 1908-1918 Laura von Oelbermann. Nachfolgerin: Ellen von Rautenstrauch, Auflösung am 19. Oktober 1950.
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