Florestine von Monaco

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Prinzessin Florestine Gabrielle Antoinette von Monaco (* 2. Oktober 1833 in Fontenay-aux-Roses; † 24. April 1897 in Stuttgart) war ein Mitglied aus dem Haus Grimaldi. Durch Heirat wurde sie zur Herzogin von Urach und Gräfin von Württemberg.

[bearbeiten] Leben

Florestine war die einzige Tochter des Fürsten Florestan I. von Monaco (1785–1856) und seiner Frau, der ehemaligen Schauspielerin, Maria Caroline Gibert de Lametz (1793–1879), Tochter von Charles Thomas Gibert de Lametz. Ihre Großeltern väterlicherseits waren Prinz Honoré IV. von Monaco und seiner Gattin Prinzessin Louise d'Aumont Mazarin.

Am 16. Februar 1863 heiratete Prinzessin Florestine in Monaco den Herzog Wilhelm I. von Urach (1810–1869), Sohn des Herzogs Wilhelm Friedrich Philipp von Württemberg, Bruder des König Friedrich I. von Württemberg, und seiner Frau Burggräfin Wilhelmine Rhodis von Tundersfeld. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor:

  • Wilhelm Karl Florestan Gero Crescentius (1864–1928), Herzog von Württemberg und nominell König von Litauen
∞ 1892 Prinzessin Amalie Maria in Bayern (1865–1912)
∞ 1924 Prinzessin Wiltrud Marie Alix in Bayern (1884–1975)
  • Karl Josef Wilhelm Florestan Gero Crescentius (1865–1925), Prinz von Urach

Nach dem Tod des Fürsten Albert I. von Monaco im Jahr 1922, meldete ihr erstgeborener Sohn Wilhelm Karl seine Thronansprüche auf das Fürstentum an. Dessen Thronanspruch begründete er damit, dass seine Mutter bei ihrer Heirat nicht auf ihr Erbrecht verzichtete. Aber Frankreich bestand darauf, das das monegassisches Recht die weibliche Thronfolge (nicht prinzipiell) ausschließt. So verzichtete Prinzessin Charlotte, uneheliche Tochter des Fürsten Louis II., schon 1944 zugunsten ihres einzigen Sohnes Rainier III. auf alle Rechte am monegassischen Thron.

[bearbeiten] Titel

  • 1833–1863 Prinzessin von Monaco
  • 1863–1897 Herzogin von Urach
  • 1863–1897 Gräfin von Württemberg

[bearbeiten] Weblinks


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