Gertrud Neroslow
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(1889-1957) Gertrud Neroslow, geb. Meissner aus Wien, Sympathisantin sozialistischer Ideen, aber kein Mitglied der KPD vor 1945. Studierte Germanistik und Sprachen in London und Paris, verheiratet seit 1920 mit dem deutsch-russischen Maler Alexander Neroslow aus St. Petersburg. Sie war ein beliebtes Modell für Dresdner Künstler, befreundet mit Auguste Wieghardt-Lazar, Whg. Güterbahnhofstr. (Anlauf- und Treffpunkt der Leitung der illegalen Dresdner Parteiorganisation der KPD, hier werden ab 1938 die Nachrichten der Sender Moskau, London und Paris regelmäßig abgehört, übersetzt und an Fritz Schulze und Karl Stein weitergegeben), wegen illegaler Tätigkeit gegen die Nationalsozialisten im Februar 1941 verhaftet, am 13.3.1942 vom Volksgerichtshof im Schauprozess ("Karl Stein und Genossen") zu lebenslanger Zuchthausstrafe verurteilt, (Zuchthaus Waldheim/Sachsen, Einzelhaft), 7. Mai 1945 von Roter Armee befreit. Ab September 1945-1951 Direktorin der Luther-Oberschule in Waldheim, Oberstudiendirektorin und ab 1951 zwei Jahre Leiterin der Helmholtz-Oberschule in Leipzig. Ihr Grabstein befindet sich auf dem Südfriedhof in Leipzig, gemeinsam mit ihrem Mann Alexander Neroslow. [bearbeiten] Quellen
[bearbeiten] Literatur
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