Louise de La Fayette

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Marie-Louise Angélique Motier, comtesse de la Fayette (* 8. November 1618 in Amathay-Vésigneux; † 11. Januar 1665 in Chaillot bei Paris) war Mätresse des französischen Königs Ludwig XIII. und später Äbtissin.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Leben

Louise war eine Tochter von Jean Motier, comte de La Fayette und seiner Ehefrau Marguerite de Bourbon-Busset. Durch ihr Großmutter, Louise de Bourbon-Busset, kam sie an den französischen Hof nach Paris und wurde Hofdame der Königin Anna von Österreich. Kardinal Richelieu missbilligte den Einfluss, den Marie de Hautefort mit der Zeit auf den französischen König Ludwig XIII. bekam. 1635 gelang es ihm, Marie aus ihrer Stellung zu verdrängen und sie durch die Hofdame Louise de La Fayette zu ersetzen. Louise sollte im Auftrag des Kardinals den König ausspionieren, doch dies lehnte sie strikt ab. 1637 wandte sich der König wieder seiner ehemaligen Geliebten zu und Louise ging ins Kloster Val-de-Grâce. Dort wurde sie oft von Ludwig XIII. besucht und hielt regen Briefkontakt mit der Königin. Zur Zeit ihres Todes war Louise de la Fayette Äbtissin eines Klosters, das sie in der Nähe von Chaillot gegründet hatte.

[bearbeiten] Erwähnenswertes

  • Durch Louise de la Fayette soll das französische Königspaar sich wieder versöhnt haben. Auf dem Gipfel ihrer Ungnade, Buckingham-Skandal (1625) und Chalais-Affäre (1626), bringt Anna von Österreich am 5. September 1638 einen Sohn zur Welt, den künftigen König Ludwig XIV.
  • Im Roman "Die drei Musketiere" (franz. Les trois mousquétaires, 1843/44) von Alexandre Dumas der Ältere (1802–1870) wurde Louise de la Fayette in der Figur von D’Artagnans Freundin „Constance Bonacieux“.

[bearbeiten] Siehe auch

[bearbeiten] Literatur

  • Victor Cousin: Madame de Hautefort, Paris (1868)
  • Victor Cousin: L′Abbé Sorin, Louise-Angle de La Fayette, Paris (1893)

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[bearbeiten] Weblinks


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