1944

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Ereignisse in Dresden

  • Käthe Kollwitz findet Zuflucht im Moritzburger Rüdenhof
  • Schließung der Staatsoper
  • Else Ulich-Beils Wohnung in Berlin wird ausgebombt, dabei geht auch der Nachlaß von Marie Stritt verloren
  • Sommer: die Kommunistin Hilde Lehmann verschickt aus Dresden Abschriften des NKFD-Dokuments "Das Nationalkomitee an Volk und Wehrmacht: 25 Artikel zur Beendigung des Krieges" an Feldpostadressen
  • Herbst: In einem Betriebsteil der Zigarettenmaschinenfabrik "Universelle" in der Florastr. 19 wird ein Zweiglager des KZ Ravensbrück eingerichtet, in dem 700 Frauen für die Rüstungsproduktion arbeiten müssen. Die deutschen Arbeiter und Arbeiterinnen des Betriebes solidarisieren sich mit den Zwangsarbeiterinnen, versorgen sie mit Lebensmitteln, Kleidung und Medikamenten
  • Charlotte Amrhein wegen illegaler Tätigkeit verhaftet
  • die Gruppe um Elsa Frölich übernimmt die Führung der illegalen Widerstandstätigkeit in Dresden und Umgebung, sie stellt neue Verbindungen her zu verschiedenen Stadtbezirken, u.a. Cotta, Löbtau, Pieschen und Striesen sowie zu Orten wie z.B. Bannewitz, Kreischa, Rochwitz und Weißig. Sie erfaßt etwa 50 KommunistInnen, SozialdemokratInnen und parteilose AntifaschistInnen. Zum Kern der Gruppe gehört auch Erna Rentzsch.
  • 22.8. Nach dem Attentat auf Hitler werden u.a. Elise Thümmel, Frieda Gansauge, Margarethe Lewinsohn, Rosel Schubert und Anni Sindermann in der "Aktion Gitter" verhaftet und nach Ravensbrück verschleppt
  • 2. Advent: der literarische Bund deutscher Frauen (Leonore Kupke, Monika von Miltitz, Jeanne Berta Semmig u.a.) wird von der Gestapo 1aufgelöst

Gestorben


1943 - 1944 - 1945


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