Barbara von Polen und Maria Josepha von Sachsen: Unterschied zwischen den Seiten

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Barbara von Polen war Herzogin von Sachsen. Die Tochter König Kasimir IV. von Polen wurde die Gemahlin Herzog Georgs (des Bärtigen) von Sachsen (Hochzeit November 1496 in Leipzig). Sie wohnten zeitweise auf Schloß Schellenberg (später Augustusburg), da im Meißnischen die Pest grassierte. Sie gebar 10 Kinder, die meisten sind früh verstorben. Aus Kummer fiel Barbara in ein langes Siechtum. Nach ihrem Tod ließ sich der Herzog zum Zeichen der Trauer den Bart wachsen. Ihre Schwiegertochter war [[Elisabeth von Rochlitz]].
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Maria Josepha von Sachsen, Dauphine de France (1731 - 1767) war die Tochter König Augusts III. von Polen (als Kurfürst von Sachsen Friedrich August II.)und seiner Frau Königin Maria Josepha (geborene Erzherzogin von Österreich). 1747 wurde sie mit dem französischen Thronfolger Louis, Dauphin de France, dem Sohn König Ludwig XV. von Frankreich, vermählt, der selbst nie König wurde. Sie gebar ihm zwölf Kinder, davon waren drei Könige von Frankreich: Louis (Ludwig) XVI., Charles (Karl) X. und Louis (Ludwig) XVIII.  
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Ihr Porträt, ein Pastell, malte Maurice Quentin de la Tour (1704 - 1788). Es befindet sich in der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden. Dieses Bildnis von 1749 ist eine eigenhändige Wiederholung des für den Dauphin gemalten Exemplars.
  
 
===Literatur===
 
===Literatur===
* Stichart, Franz Otto: Galerie der sächsischen Fürstinnen; biogr. Skizzen sämtlicher Ahnfrauen des kgl. Hauses Sachsen, Leipzig 1857
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* Das allgemeine Frohlocken in Pohlen und Sachsen über die Vermählung der Princessin Maria Josepha mit dem Dauphin in Frankreich [[15. Januar]] [[1747]], Wittenberg 1747
* Meyer, Johannes: Frauengestalten und Frauenwalten im Hause Wettin, Bautzen 1912
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* MENZHAUSEN, Dr. Ingelore: Der Porzellanblumenstrauß, in: Die Union 9.1.1988
* [http://astore.amazon.de/kaitzbach-21?%5Fencoding=UTF8&node=285 Bücher über Fürstinnen auf dem WeltWeitWeberinnen-Buchportal]
 
  
  
 
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Version vom 10. Februar 2021, 17:28 Uhr

(1731 - 1788)

Maria Josepha von Sachsen, Dauphine de France (1731 - 1767) war die Tochter König Augusts III. von Polen (als Kurfürst von Sachsen Friedrich August II.)und seiner Frau Königin Maria Josepha (geborene Erzherzogin von Österreich). 1747 wurde sie mit dem französischen Thronfolger Louis, Dauphin de France, dem Sohn König Ludwig XV. von Frankreich, vermählt, der selbst nie König wurde. Sie gebar ihm zwölf Kinder, davon waren drei Könige von Frankreich: Louis (Ludwig) XVI., Charles (Karl) X. und Louis (Ludwig) XVIII.

Ihr Porträt, ein Pastell, malte Maurice Quentin de la Tour (1704 - 1788). Es befindet sich in der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden. Dieses Bildnis von 1749 ist eine eigenhändige Wiederholung des für den Dauphin gemalten Exemplars.

Literatur

  • Das allgemeine Frohlocken in Pohlen und Sachsen über die Vermählung der Princessin Maria Josepha mit dem Dauphin in Frankreich 15. Januar 1747, Wittenberg 1747
  • MENZHAUSEN, Dr. Ingelore: Der Porzellanblumenstrauß, in: Die Union 9.1.1988


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