Maria Josepha von Österreich und Magdalena Sibylla von Sachsen: Unterschied zwischen den Seiten

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Magdalena Sibylla von Sachsen war die Tochter des Kurfürsten Johann Georg I., 1634 heiratete sie den Kronprinzen Christian von Dänemark in Kopenhagen, 1647 war sie verwitwet, 1652 ehelichte sie ihren Vetter Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg, 1654 folgte die Geburt des Sohnes Christian, aus Anlaß seiner Taufe kam es möglicherweise zur Erfindung des Damenringrennens. Sie war Verfasserin von Meditationen und geistlichen Liedern.
  
'''Maria Josepha von Österreich''', Kurfürstin von Sachsen und Königin von Polen, war die Tochter des Kaisers Joseph I. Sie heiratete [[1719]] den Kurprinzen August III., anlässlich der Hochzeit gab August der Starke ein großes Fest. Höhepunkt war die Einweihung des neuen Opernhauses mit der Oper "Giove in Argo" von [http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Lotti Antonio Lotti]. Später war Maria Josepha die eigentliche Direktorin der Oper, überwachte Besetzung und Ausstattung.
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===Literatur===
Während der preußischen Besatzung, als ihr Mann sie allein in Dresden zurückließ, stellte sie sich vor das Staatsarchiv, als die Preußen es öffnen wollten. Man musste sie mit Gewalt fortzerren, sie schlug und kratzte. Sie gebar 15 Kinder, darunter Friedrich Christian, geb. [[5. September]] [[1722]] (später Kurfürst von Sachsen, verh. mit [[Maria Antonia Walpurgis]]), und [[Maria Josepha von Sachsen]], Dauphine von Frankreich. Berühmt war sie für ihre Freigiebigkeit. [[1746]] gründete sie das "Josephinenstift" für arme Mädchen in der Seevorstadt.
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* WATANABE O`KELLY, Helen: Das Damenringrennen - eine sächsische Erfindung? in: Sachsen und die Wettiner. Chancen und Realitäten (Sondernummer der Dresdner Hefte), Dresden 1990
Anfang [[2001]] erwarb die Gemäldegalerie Alte Meister ihr Porträt von Anton Raphael Mengs, [[1751]].
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* [http://astore.amazon.de/kaitzbach-21?%5Fencoding=UTF8&node=285 Bücher über Fürstinnen auf dem WeltWeitWeberinnen-Buchportal]
  
===Literatur===
 
* Allerunterthänigstes Thränen-Opffer bey dem Grabe der ... Maria Josepha, Königin in Pohlen, Hertzogin zu Sachßen ..., welche den 17. Nov. 1757 ... in dero Residenz zu Dreßden ... in die ewige Seeligkeit versetzet wurde...suchte darzulegen [[Maria Erdmutha Benigna Hähnel]] ... Dresden 1757
 
* STICHART, Franz Otto: Galerie der sächsischen Fürstinnen; biogr. Skizzen sämtlicher Ahnfrauen des kgl. Hauses Sachsen, Leipzig 1857
 
* MEYER, Johannes: Frauengestalten und Frauenwalten im Hause Wettin, Bautzen 1912
 
* KUMMER, Friedrich, Dresden und seine Theaterwelt, Dresden 1938
 
* FELLMANN, Walter: Prinzessinnen. Glanz, Einsamkeit und Skandale am sächsischen Hof; Leipzig 1996
 
  
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Version vom 10. Februar 2021, 17:28 Uhr

(1617 Dresden -

Magdalena Sibylla von Sachsen war die Tochter des Kurfürsten Johann Georg I., 1634 heiratete sie den Kronprinzen Christian von Dänemark in Kopenhagen, 1647 war sie verwitwet, 1652 ehelichte sie ihren Vetter Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg, 1654 folgte die Geburt des Sohnes Christian, aus Anlaß seiner Taufe kam es möglicherweise zur Erfindung des Damenringrennens. Sie war Verfasserin von Meditationen und geistlichen Liedern.

Literatur


Spielend das Patriarchat bekämpfen? Das ist seit heute möglich mit dem druckfrischen Kartenspiel PATRIA(R)CIAO. Das Spiel beruht auf einem Zeitzeuginnen*-Projekt des Frauenstadtarchivs Dresden