Caroline Schlegel

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(2. September 1763 - 7. September 1809)

Caroline Schlegel war die Tochter des Göttinger Orientalisten J.D. Michaelis. Mit 20 Jahren heiratete sie den Bergmedicus Böhmer in Clausthal, mit dem sie drei Kinder hatte. Vier Jahre nach der Heirat starb ihr Ehemann. Nach einer zeitweisen Rückkehr ins Elternhaus zog sie zu ihrer Freundin Therese Forster nach Mainz. Die kurze Liebe zu einem der französischen Besatzer führte dazu, daß sie schwanger ins Gefängnis kam. Die Heirat mit dem Philologen Schlegel ermöglichte ihr eine Rückkehr in die Gesellschaft und die Gründung des Freundeskreises in Jena. Ihre dritte Ehe schloss sie mit dem Philosophen Schelling. Um 1798 kam sie nach Dresden. Sie hinterließ zahlreiche kulturhistorisch wertvolle Briefe.

Literatur

  • KUMMER, Friedrich: Dresden und seine Theaterwelt, Dresden 1938.
  • GROSSE FRAUEN der Weltgeschichte. Tausend Biographien in Wort und Bild, Klagenfurt 1987.
  • JÄCKEL, Günter: Dresden zur Goethezeit. Die Elbestadt von 1760 bis 1815, Berlin 1988.
  • VAUPEL, Janina: Die Selbstdarstellung der Caroline Schlegel- Schilling in der literarischen Öffentlichkeit um 1800. Erarbeitet aus ihren Briefen. GRIN- Verlag. Berlin 2015.

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