FrauenFreiluftGalerie Hamburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Seit 1994 gibt es die '''FrauenFreiluftGalerie Hamburg'''. Es erzählt mit Wandbildern entlang der Hangseite am Altonaer Elbe-Ufer Geschichten über hafenbezogene Frauenarbeit seit 1900 bis heute: eine Open Air-Galerie mit Gemälden an industriehistorisch interessanten Gebäuden und Mauern. Künstlerinnen aus Hamburg und aus Übersee haben sie in verschiedenen Stilen gestaltet, So-zial- und Kulturhistorikerinnen thematisch erforscht.
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Das Projekt '''''FrauenFreiluftGalerie Hamburg''''' gibt es seit 1994. Es erzählt mit Wandbildern entlang der Hangseite am Altonaer Elbe-Ufer Geschichten über hafenbezogene Frauenarbeit seit 1900 bis heute: eine Open Air-Galerie mit Gemälden an industriehistorisch interessanten Gebäuden und Mauern. Künstlerinnen aus Hamburg und aus Übersee haben sie in verschiedenen Stilen gestaltet, So-zial- und Kulturhistorikerinnen thematisch erforscht.
  
 
===Das Open Air Projekt===
 
===Das Open Air Projekt===

Version vom 25. September 2015, 09:26 Uhr

Das Projekt FrauenFreiluftGalerie Hamburg gibt es seit 1994. Es erzählt mit Wandbildern entlang der Hangseite am Altonaer Elbe-Ufer Geschichten über hafenbezogene Frauenarbeit seit 1900 bis heute: eine Open Air-Galerie mit Gemälden an industriehistorisch interessanten Gebäuden und Mauern. Künstlerinnen aus Hamburg und aus Übersee haben sie in verschiedenen Stilen gestaltet, So-zial- und Kulturhistorikerinnen thematisch erforscht.

Das Open Air Projekt

Stadt- und industriegeschichtlich interessante Gebäude sind Bild-Träger der momentan 11 Wand-gemälde eines Kunstprojektes, die Open Air-Bilder der FrauenFreiluftGalerie.

Internationale Künstlerinnen aus Hamburg, Argentinien, New York und London machen den Wandel sichtbar im traditionell als „Männerdomäne“ geltenden Hafen mit Bildern der Vielfalt weiblicher Wirtschaftskraft in Hamburgs Hafen heute und bis in die Jahre um 1900.

Längs der Großen Elbstraße vom Fischmarkt bis Neumühlen entstand in den letzten 21 Jahren auf zwei Kilometern die FrauenFreiluftGalerie. Republikweit einzig, legt sie eine Spur des Erinnerns und Sichtbarwerdens in einer Transformationslandschaft mit einst hafenindustriell geprägter Arbeitswelt zum Ort heutigen Freizeit- und Dienstleistungsgewerbes. Arbeitsbedingung, Migration, Gleichstellungspolitiken am Arbeitsplatz oder Zwangsarbeit im 2. Weltkrieg gehören zur Thematik der Gemälde. Erinnerungspolitisch und künstlerisch markieren sie diesen Stadtraum als Nach-Denk-Ort. Ein Gelände mit stadthistorischen Spuren. Denn bereits vor 25 Jahren gab es hier ein Vorgänger-Projekt: das 1.000 qm große Gemälde am Fischmarktspeicher. Als Beitrag zum 800. Hafengeburtstag 1989 repräsentierte es 100 Jahre Frauenarbeit im Hafen: ein partizipatives und frauenpolitisches Projekt des Museums der Arbeit (1994 überbaut).

Projektleiterinnen

Die Projektleiterinnen der Galerie sind die Hamburger Wandmalerin Hildegund Schuster und die Kunsthistorikerin Dr. Elisabeth von Dücker. Sie leiten das autonome Nachfolgeprojekt, die seit 1994 bestehende FrauenFreiluftGalerie. Diese ist ein non-profit Projekt. Sie finanziert sich durch Spenden, öffentliche und private Gelder, gefördert vom Bezirk Hamburg-Altona, von der Kulturbehörde etc. Die Bilder reflektieren die Philosophie der mexikanischen Wandbild-Bewegung als Kunst im städtischen Raum. Einige konnten bereits mit Mitteln des Altonaer Bezirks restauriert werden.

Neues Wandgemälde 2015

Arbeitstitel: Frauen in der Fischverarbeitung und am Fischmarkt.

Am traditionsreichen Ort des Fischmarktes kann es die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Fisch visualisieren, die Tätigkeit beim Verarbeiten der Rohware darstellen - häufig ein Frauenberuf. Dazu kommen die vielfältigen Berufstätigkeiten von Frauen am Fischmarkt: im Fisch-Groß- und Einzelhandel als Juniorchefin, Geschäftsführerin, in der Gastronomie, Verkauf, als Expeditionsleiterin, als Amtsveterinärin und vieles mehr – hätte man erwartet, dass in der sog. Männerdomäne Hafen Frauen in solchem Umfang den Betrieb am Laufen halten?

Das Wandbild wird im August 2015 gemalt: Künstlerinnen sind Hildegund Schuster, Hamburg, und Cecilia Herrero, Argentinien.

Eröffnung: Freitag, 28. August 2015, um 17 Uhr mit Vernissage-Feier, Ort: Große Elbstraße 268, Halle VII neben Auktionshaus Lauritz (Bus 111 Stop Neumühler Kirchenweg oder Bus 112 Stop Elbberg).

Kontakt: Dr. Elisabeth von Dücker, Galerie- Kuratorin (elisabeth.v.duecker@t-online.de)

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