Hedwig von Eberstein

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Klara Hedwig Freiin (»Baronesse«) von Eberstein (* 2. November 1817 in Schönefeld bei Leipzig; 10. Oktober 1900 in Schönefeld) war Besitzerin des Ritterguts Schönefeld bei Leipzig und Stifterin.

Sie wurde am 2. November 1817 in Schönefeld bei Leipzig als 2.Tochter der Besitzer des Ritterguts Schönefeld Marianne Freifrau von Eberstein, geborene Schneider (1792-1849) und Franz Botho Freiherr von Eberstein (1787-1841) geboren. Im Jahr 1849 erbte sie das Rittergut. Von 1871 bis 1876 ließ sie das Schloss Schönefeld neu errichten; später ließ sie auch den Schlosspark Schönefeld unter landschaftlichem Aspekt neu gestalten.

In den 1870er Jahren erhielt die mittlere Nord-Süd-Straße im »Neuen Anbau vor Schönefeld« (später Gemeinde Neustadt) zu ihren Ehren den Namen Hedwigstraße.

In ihrem Testament verfügte sie 1881 zum Gedenken an ihre Mutter die Errichtung des »von Ebersteinschen Mariannenstifts zu Schönefeld« aus ihrem Vermögen sowie den Schutz des Schlossparkes, der Lindenallee sowie eines zum Rittergutsbezirk gehörenden Feldes westlich der Lindenallee vor der Bebauung. Hier entstand ab 1913 der Volkspark Schönefeld (seit 1931 Mariannenpark).

Hedwig von Eberstein starb am 10. Oktober 1900 in Schönefeld.

Literatur

  • Stadtarchiv Leipzig (Hrsg.): LEXIKON Leipziger Straßennamen. Leipzig: Verlag im Wissenschaftszentrum, 1995. S. 99