Marie-Brigitte Hämer-Buro

Aus frauenwiki-dresden.de
Wechseln zu: Navigation, Suche

Marie-Brigitte Hämer-Buro (gebürtig Marie-Brigitte Buro, *27. April 1924 in Berlin) ist eine deutsche Architektin.

Leben

Marie-Brigitte Buro studierte von 1946 bis 1952 an der Hochschule für bildende Künste Berlin (HfbK, heute Universität der Künste Berlin); 1952 schloss sie ihr Studium als „Architektin HBK“ ab. Von 1951 bis 1954 arbeitete sie in den Architekturbüros Rambald von Steinbüchel-Rheinwall in Frankfurt am Main und Felix Schwarz in Zürich. Sie möblierte die Musterwohnungsausstellung Berlin. 1953 arbeitete sie an der "Grille" Studentendorf Eichkamp für eine Ausstellung zum CIAM 9 (Congres International d'Architecture Moderne) in Aix-en-Provence mit. 1954 heiratete Marie-Brigitte Buro, im selben Jahr wurde ihre Tochter geboren. Seit 1985 führt sie Privataufträge und Beratungstätigkeit, insbesondere im Bereich Innenarchitektur, aus.

Werkverzeichnis

  • 1959 Wettbewerb Landschulheim Silberborn bei Holzminden
  • 1960 bis 1966 Theater und Festsaal Ingolstadt: Wettbewerb, Planung, Ausführung
  • 1967 BDA-Preis-Bayern für vorbildliches Bauen
  • 1962 bis 1968 Geschäftshaus Betten-Schär, Ingolstadt, Geschäfts- und Wohnhaus Mauthstrasse, Ingolstadt, Wettbewerb Theater Winterthur, Schule Berlin-Tempelhof mit Felix Schwarz
  • 1967 bis 1970 Katharinen-Gymnasium Ingolstadt: Entwurf und Ausführung
  • 1968 bis 1974 Putbusser Straße 29, 30, 31, Berlin-Wedding: Planung und Ausführung, Pilotprojekt für erhaltende Sanierung, Modernisierung
  • 1969 bis 1971 Gutachten Umbau und Erweiterung Stadttheater / Stadthalle Biberach an der Riss
  • 1972 bis 1973 Einfamilienhaus Hundstadt, Grävenwiesbach / Taunus
  • 1974 bis 1978 Umbau und Erweiterung des Staatstheaters Wiesbaden mit dem Staatsbauamt Hessen: Entwurf und Ausführung
  • 1982 als 'vorbildlich' ausgezeichnet durch die Architektenkammer Hessen
  • 1974 bis 1980 Block 118, Berlin-Charlottenburg, Modellmodernisierung mit Mieterbeteiligung, Planung und Ausführung von über 400 Wohneinheiten
  • 1978 ausgezeichnet mit der Goldmedaille für Berlin im Bundeswettbewerb 'Stadtgestalt und Denkmalschutz im Städtebau'
  • 1979 Anerkennung zum Deutschen Architekturpreis
  • 1981 Sir-Robert-Matthew-Preis, UIA Warschau 'an honourable mention'
  • 1975-77 Kollegstufe des Katharinen-Gymnasiums Ingolstadt, Entwurf und Ausführung
  • 1976 Kostenanalyse der Modellmodernisierung von Altbauten. Forschungsauftrag des Bundesministers für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau.
  • 1977 bis 1982 Stadthalle und HOT (Haus der Offenen Tür) Paderborn, Entwurf (Wettbewerb 1972) und Ausführung

Literatur

  • Reissmüller, Wilhelm und Rudolf Koller: Stadttheater Ingolstadt. Festschrift zur Eröffnung des Stadttheaters am 21. Januar 1966. Ingolstadt 1966
  • Hämer, Hardt-Waltherr und Marie Brigitte Hämer-Buro; Bearbeiter: Hardt-Waltherr Hämer, Jürgen Rosemann, Alfred Grazioli, Urs Kohlbrenner: Kostenanalyse der Modellmodernisierung von Altbauten. Bonn / Bad Godesberg 1976 (Schriftenreihe „Städtebauliche Forschung“ des Bundesministers für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau 03.041)
  • Mang, Marianne und Frida Zellner, Paul Melia: DENK MAL THEATER INGOLSTADT, die Stadt, das Theater, der Architekt Hardt-Waltherr Hämer. Ingolstadt (Kunstverein) 2003
  • Sack, Manfred (Hrsg.): Stadt im Kopf - Hardt-Waltherr Hämer. Berlin (Jovis) 2002; ISBN 3-931321-47-9 (Kurz-Biographie S. 54ff.)
  • Bollé, Michael (Hrsg.), Karl-Robert Schütze (Bearb.): Hardt-Waltherr Hämer. Architekt HBK. Theaterbau. Berlin (UdK) 2006; ISBN 3-89462-132-X
  • Bollé, Michael (Hrsg.), Karl-Robert Schütze (Bearb.): Hardt-Waltherr Hämer. Architekt HBK. Behutsame Stadterneuerung. Berlin (UdK) 2007; ISBN 978-3-89462-144-5