Rosa Conradi: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 12. Februar 2021, 21:04 Uhr

Stolperstein für Rosa Conradi auf der Bautzner Straße 20 in Dresden (Foto: Carola Ockert, 2013)

Rosa Conradi (* 11. oder 14. Juni 1911 Dresden - 29. Mai 1942 Bernburg)

Leben

Rosa Conradi kam am 11. oder 14. Juni 1911 in Dresden als Tochter von Robert Resen und Martha Conradi zur Welt. Sie arbeitete als Hausmädchen. Rosa Conradi wurde im November 1939 in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert, 1940 in Dresden vernommen und nach erneuter Deportation 1940 nach Ravensbrück in der NS-Tötungsanstalt Bernburg an der Saale am 29. Mai 1942 ermordet.

Rosas Tochter Irmgard Conradi, geboren am 9. Juni 1930, besuchte die jüdische Schule in Dresden. Nach der Inhaftierung der Mutter lebte sie bei verschiedenen Verwandten, zuletzt bei ihrer Tante Charlotte und bei ihrem Onkel Walter Hempel. Dieser erhob bei der Gestapo Einspruch, als Irmgard 1942 mit zwölf Jahren in das "Judenlager Hellerberg" deportiert werden sollte. Walter Hempel wurde daraufhin zu Schwerstarbeit verpflichtet, konnte dadurch aber eine Deportation des Mädchens nach Auschwitz verhindern. Im Februar 1943 wurde Irmgard verhaftet und nach Theresienstadt deportiert, wo sie 1945 vierzehnjährig die Befreiung erlebte.

(Quelle: http://www.stolpersteine-dresden.de)

Gedenken

Am 4. November 2009 wurde zur Erinnerung an Rosa Conradi ein Stolperstein auf der Bautzner Straße 20 (Dresden-Äußere Neustadt) gesetzt.

Weblinks


Spielend das Patriarchat bekämpfen? Das ist seit heute möglich mit dem druckfrischen Kartenspiel PATRIA(R)CIAO. Das Spiel beruht auf einem Zeitzeuginnen*-Projekt des Frauenstadtarchivs Dresden